Von der Produktivkraft des Eigensinns Der Schriftsteller Karl-Markus Gauß – Ein Symposium 24. und 25. 04. 2014

Karl-Markus Gauß wurde durch seine viel beachteten Publikationen in renommierten Verlagen sowie in der österreichischen und internationalen Qualitätspresse zu einem der wichtigsten Salzburger Schriftsteller und Kritiker. Durch seine langjährige Herausgeberschaft der Zeitschrift Literatur und Kritik hat er seine Geburtsstadt und Heimat als Literaturstandort von internationalem Format im kulturellen Bewusstsein verankert.

Das Salzburger Symposium anlässlich des 60. Geburtstages von Karl-Markus Gauß versucht erstmals sein komplexes und vielschichtiges Werk integrativ zu würdigen und in Relationen zur österreichischen und europäischen Literaturgeschichte und Literaturlandschaft zu bringen. Traditionslinien, thematische Konstanten, literarische Genre-Diskussionen und Kanonbildung werden dabei besondere Aufmerksamkeit finden.

Donnerstag, 24. April 2014 (Edmundsburg, Europasaal)
PANEL 1 – MODERATION: KLEMENS RENOLDNER
09.00 Begrüßung: Norbert Christian Wolf / Werner Michler
09.30 Daniela Strigl (Wien): Von Teddybären, dem Morbus Austriacus und der Neugier auf die Welt. Gauß und die österreichische Literatur seiner Generation
10.15 Marie-Christin Bugelnig (Reims): „Ich brauche für mein Ich auch die Welt – und in der Welt finde ich mich auch.“ Metamorphosen der Dialektik von Ich und Welt im Oeuvre von Karl-Markus Gauß
11.00 Kaffeepause
11.15 Karlheinz Rossbacher (Salzburg): Der Netz-Wirker. Zu einem Kompositionsverfahren bei Karl-Markus Gauß
12.00 Mittagspause

PANEL 2 – MODERATION: UTA DEGNER
14.00 Sonja Puntscher Riekmann (Salzburg): Intellektuelle als Interventionskünstler
14.45 Evelyne Polt-Heinzl (Wien): Karl-Markus Gauß’ Kampf um Begriffsklärungen, gegen Zuschreibungen und der Glashauseffekt
15.30 Kaffeepause
16.00 Rüdiger Görner (London): Den Kontinent neu buchstabieren. Europa-Diskurse bei Karl-Markus Gauß, Hans Magnus Enzensberger und Jürgen Habermas
16.45 Hans Höller (Salzburg): Eine europäische Reiseerzählung: Im Wald der Metropolen

Freitag, 25. April 2014 (Edmundsburg, Europasaal)
PANEL 3 – MODERATION: CLEMENS PECK
09.30 Anton Thuswaldner (Salzburg): Das Ich des Chronisten
10.15 Werner Michler (Salzburg): Dokumente der Kultur, Dokumente der Barbarei. Karl-Markus Gauß‘ Beiträge zu einer anderen Literaturgeschichte Mitteleuropas
11.00 Kaffeepause
11.15 Norbert Christian Wolf (Salzburg): „Das Erste, was ich sah“ – Salzburger Kindheit um Neunzehnhundertfünfzig
12.00 Mittagspause

PANEL 4 – MODERATION: MANFRED MITTERMAYER
14.00 Thomas Wegmann (Innsbruck): „Sprachliches Pflügen, gewonnenes Land“ oder „Wie ein Tagebuch schreiben“
14.45 Günther Stocker (Wien): Ein anderes Österreich. Karl-Markus Gauß’ Arbeit am Kanon
15.30 Kaffeepause
16.00 Harald Klauhs (Wien): Poesie und Konstruktion, Zauber und Reflexion: Karl-Markus Gauß als Rezensent

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